DIE UMGEBUNG

Eine Schotterstrasse führt von unserem Weingut zu dem kleinen Dorf Corsignano.

Fünf Minuten Fahrtweg enfernt liegt das Dorf Vagliagli, wo man Dinge für den täglichen Gebrauch findet: Apotheke, Arzt, Post, Supermarkt.

Banken, Tankstellen und der Bahnhof befinden sich in Siena, nur fünfzehn Minuten Fahrtweg entfernt. Nach Florenz fährt man rund eine Stunde.

In einem Tag sind Pisa, Lucca, Perugiaund die alten Dörfer San Gimignano, Volterra, Pienza, Montalcino, Montepulciano bequem zu erreichen.
In der Umgebung befinden sich ausserdem wunderschöne Schlösser, Klöster, Abteien und Villen.

SIENA

Die Legende erzählt,dass die Stadt etruskischen Ursprungs, von den Söhnen Remos, Senio und Aschio erbaut wurde. Diese Stadt zeugt von einer grossartigen Geschichte: Römer, Guelfen SIENA – Piazza del campound Ghibellinen, das Zeitalter der Stadtstaaten…Davon geblieben sind Plätze und wichtige Bauwerke wie der gotische Palazzo Pubblico mit dem Torre dei Mangia, der Brunnen Gaia, Palazzo Sansedoni, Palazzo Salimbeni, il Chigi – Saracini, Palazzo Tolomei, Palazzo Piccolomini und die zahlreichen Kirchen wie zum Beispiel San Francesco, S. Domenico und Santa Maria dei Servi. Das Stadtzentrum ist von einer enormen Stadtmauer umgeben, die nur durch Tore aus dem 13. Jahrhundert unterbrochen ist. Der Dom, in römisch-gotischem Stil gebaut, mit seinem gestreiften Glockenturm, beherbergt eine bemerkenswerte Auswahl an Kunstwerken. Doch die Wunder Sienas sind noch viel mehr: die Pinacoteca Nazionale, das Museo dell’Opera Metropolitana, mit den Meistwerken der scuola senese, die Zeugen der einheimischen Kunst sind. Siena ist eine sehr stimmungsvolle Stadt. Alle ihre Pflastersteinstrassen führen auf den berühmten Piazza del Campo, der weltbekannte Platz in Muschelform, auch einfach nur “Il Campo” genannt. Auf diesem Platz, unbestritten einer der schönsten Italiens, findet am 2. Juli und am 16. August der Palio delle Contrade, ein mit grosser Begeisterung gefeiertes Pferderennen, statt.

CERTOSA DI PONTIGNANO

Dieses Kloster, schon immer in Händen der Camaldolesi, wurde 1343 gegründet und in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wiedererbaut.
Es ist mit seiner Kirche, seinem Pfarrhaus und seinen drei Kreuzgängen eines der schönsten Klöster der Umgebung.

DIE DÖRFER DES CHIANTI:

CASTELLINA IN CHIANTI

Etruskischen Ursprungs, spielte Castellina in Chianti, aufgrund seiner Schlüsselposition eine wichtige Rolle bezüglich der Verbindung zwischen den Etruskerstädten im Süden und Norden.
1203 durch die Florentiner unterstützt, wächst seine Bedeutung, da es eine Grenze auf der Verbindungsstrasse zwischen Siena und Florenz darstellt.
Das historische, mittelalterliche Stadtzentrum, die Stadtmauer, die Rocca und Via delle Volte sind wertvolle Zeugen seiner Geschichte.

RADDA IN CHIANTI

Mittelalterliches Dorf im Zentrum des Chianti Classico Gallo Nero Gebietes. Dieser Ort war der Hauptsitz der Lega del Chianti und zugleich Punkt des Ausgleichs zwischen Siena und Florenz, die beiden politischen Mächte, die sich seit langem das Gebiet teilten. Die etwas langgezogene ellipsenartige Form des Dorfes und die militärischen Befestigungsanlagen, von denen heute noch einige Abschnitte zu sehen sind, sind Radda aus seiner langen Geschichte erhalten geblieben.

GAIOLE IN CHIANTI

Gaiole geniesst seit dem Mittelalter einen gewissen Wohlstand.
Die städtebauliche Struktur der Häuser, an der Strasse aneinander gereiht und in einen dreieckförmigen Platz mündent, ist typisch für toskanische Märkte.
Ausser dem historischen Kern und einigen wenigen mittelalterlichen Elementen präsentiert sich Gaiole heute eher modern.

GREVE IN CHIANTI

Von Siena, über die “Chiantigiana” erreicht man Greve in Chianti. Dieser Ort aus dem 16. Jahrhundert wurde berühmt durch den Einfall verschiedener “Burgherren” und durch den einmal wöchentlich stattfindenden Markt. Besonders schön ist der Piazza Matteotti mit seinen Bogengängen und das angrenzende Dörfchen Montefioralle.

DIE SCHLÖSSER:

MELETO

Das Schloss befindet sich in der Nähe von Gaiole in Chianti auf dem Weg nach Siena. Es gehörte ursprünglich den Benediktinermönchen der Badia a Coltibuono, doch der Name „Meleto in Chianti“ taucht das erste Mal 1269 in dem „Libro degli Estimi“, als Eigentum der Familie Ricasoli auf.
Diese Familie hat das Schloss nach und nach vergrössert und verschönert: so besitzt das Schloss heute noch die mächten Befestigungsanlagen aus dem 15. Jahrhundert, vor allem den zylinderartigen eindrucksvollen Turm, aber auch die alte Herrenvilla mit geschmackvoll eingerichteten Räumen und dem Theater aus dem 18. Jahrhundert.

BROLIO

Das Schloss liegt im Herzen des Chianti, zwischen Gaiole in Chianti und Castelnuovo Berardenga.
Ab 1167, aufgrund eines Beschlusses durch Federico Barbarossa, sind die Familie Ricasoli Firidolfi die Eigentümer des Schlosses Brolio.
Heute hat Brolio das Aussehen eines Schlosses verloren und ähnelt eher einer neugotischen Villa, deren Bau 1861 von Baron Bettino Ricasoli angeregt wurde. Obwohl es Privateigentum ist, kann das Schloss besichtigt werden.

DIE ABTEIEN:

BADIA A COLTIBUONO

Sie befindet sich an der südlichen Grenze des Chianti Classico zwischen Gaiole in Chianti und Cavriglia.
Zusammen mit der Badia a Passignano, Badia Berardenga e Badia a Monte Scalari, igehört sie zu den vier ältesten Abteien des Chianti.
Der Ursprung dieses Ortes geht auf das 11. Jahrhundert zurück. Der Komplex der Abtei besteht aus der Kirche S. Lorenzo, einem Weingut mit Weinkeller und Vinothek, einem Restaurant und einem kleinen Laden, in dem lokale Produkte verkauft werden.

BADIA A PASSIGNANO

Sie befindet sich in der Nähe der superstrada Firenze – Siena, Ausfahrt Tavarnelle oder S. Donato.
Die Badia a Passignano ähnelt eher einem befestigten Dorf, umgeben von hohen Mauern und Bauwerken aus verschiedenen Epochen, als einer Abtei.
Das älteste Dokument, in dem der Name Passignano auftaucht stammt von 884. Sie ist eines der berühmtesten und reichsten Klöster der Toskana.

BADIA A MONTESCALARI

Sie befindet sich im Süden des Chianti Classico, rund 18 km von Greve in Chianti entfernt.
Die Bauwerke der Abtei stammen aus dem 6. Jahrhundert: die Kirche S.Cassiano, das Dormitorium, der Glockenturm, die Bibliothek und die Wohnung des Abt.

SAN GALGANO

Die grosse Abtei San Galgano wurde zwischen 1220 und 1268 erbaut, als in Italien der romanische und der, aus Frankreich kommende, gotische Stil vorherrschten.
Die Form der Abtei ist das klassische lateinische Kreuz.
Der Komplex, bestehend aus dem Eremo oder Rotonda di Montesiepi und den Ruinen der grossartigen Zisterzienserabtei, ist einer der schönsten der Toskana. In der Rotonda di Montesiepi befindet sich in einen Stein gestossen das Schwert von San Galgano.
Gegen Ende 1789 wurde San Galgano entweiht und endgültig ihrem Zerfall überlassen. Heute ist die Abtei, aufgrund ihrer Einzigartigkeit Schauplatz zahlreicher Konzerte.

SANT’ANTIMO

Sant’Antimo liegt im einsamen Starcia Tal. Es ist eines der schönsten Beispiele romanischer Baukunst. Die Abtei besitzt keine besonderen Fresken in ihrem Inneren, doch befindet sich in der Kripta ein achtenswerter Jesus, der, von zwei Engeln begleitet, aus dem Grab aufsteigt. Auch das Holzkreuz über dem grossen Altar ist bemerkenwert. Die Akustik der Abtei ist einmalig und alle Gottesdienste werden mit gregorianischen Gesängen gefeiert

MONTE OLIVETO MAGGIORE

Im Herzen der crete senesi, in der Nähe des schönen Ortes Asciano, befindet sich die Benediktinerabtei Monte Oliveto Maggiore. Die Abtei ist über eine Hängebrücke zugänglich und wird von drei Seiten von dichtem Wald und einer grossen Mauer begrenzt. Wunderschöne kleine Kappellen, die von der Zuneigung der Mönche gegenüber den Höchsten des Ordens zeugen, befinden sich im Garten der Abtei. Im Zentrum, strahlend rot, befindet sich das Kloster. Vom Kirchplatz führt das Hauptportal direkt ins Herz des Bauwerks aus der Renaissance, dem grossen Kreuzgang.

VILLEN UND GÄRTEN: